Montag, 22. April 2013

Tag 16. Sonntag. 14.4. Camargues

Ich spüle noch die Reste des Abendessens ab bevor ich mich verabschiede und aufbreche Richtung Montpellier. Andres ist so hilfsbreit, dass er sogar noch ein Stück mitfährt, damit ich ja die richtige Richtung finde. Bekomme noch den Hinweis, bei Camargues da kann man Flamingos sehen. Genau da fahre ich dann auch hin. Eine flache Gegend, vorbei an Obstplantagen, Weinreben, über die Rhone, zurück und wieder drüber, vorbei an unzähligen Pferdehöfen, die alle Reittouren durch die Camargue anzubieten scheinen und ich sehe auch schon erste Flamingos. In Saints Maries de la Mer scheint es ganz Frankreich möchte dort den Sonntag verbringen. Trotz Schildern, die über 3000 Parkplätze ankündigen, stehen die Autos schon bis vor den Ortsrand. Mir gefällts und ich suche mir einen Parkplatz. Schledere durch Straßen voller Restaurants voller Franzosen. Schlendere über die gut besuchte Strandpromenade. Es ist frisch und windig. Schlendere mit 1000 Franzosen durch Straßen gesäumt von einem Touristengeschäft am nächsten. Aber das Flair ist super. Ein Hauch von Spanien. Es gibt auch Flamengokleider und Paella. Und ungewöhnlich viele Harleyfahrer. Bis ich ein AAmi Oldtimer Route 66 Treffen entdecke. Ich schlendere auch hier zwischen den Autos umher und bewundere babyblaue und rosarote Cadilacs und staune über deren schräg farblich zum Auto passend gekleidete Besitzer. Am Ende miete ich mir ein Mountainbike und radle kurz vor Sonnenuntergang als die Temperatur angenehm wird und das Licht am schönsten ist aus dem Städtchen raus in die Camargue. Ich geniesse den Anblick der Flamingos und mache einige Fotos. In der Zwischenzeit hat sich die Stadt geleert. Ich habe bei meiner kleinen Radtour eine Camping Stellfläche direkt am Meer entdeckt und parke um. Hier schlafe ich neben einer Reihe anderer Camper.

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