Montag, 15. April 2013

Tag 8. Samstag. 6.4. Unterwegs nach Frankreich

Natürlich macht der McDonalds erst um elf auf und ich bin inzwischen zum Frühaufsteher geworden. Es ist neun. Dann muss ich mir eben doch eine Alternative suchen. Und dann nichts wie weiter, die Stadt hab ich schließlich am Abend schon gesehen. Kaum über die Grenze nach Frankreich bringt mich der Anblick der Altstadt von Menton dazu einen Parkplatz zu suchen. Die Suche nach einem Parkplatz lässt mich die ganze Stadt durchqueren, bis ich irgendwo am anderen Ende der Strandpromenade neben einem alten englischen blauen Landy zum stehen komme. Es ist windig. Der Strand wie ausgestorben. Bei vielen Fenstern und Balkontüren entlang der Strandpromenade sind die Rollläden heruntergelasssen. Im Sommer muss es hier vor Touristen wimmeln, aber jetzt ist es ruhig. Ich besuche ein Museum, dessen interessantester Teil wohl die moderne Architektur des Gebäudes selbst ist. Dann gerate ich in über den Hafen in die Altstadt. Voll mit vielen Restaurants und hübschen kleinen Geschäften. Hier finden sich wohl zu jeder Jahreszeit Touristen. Das Angebot lässt darauf schliessen. Am späten Nachmittag fahre ich weiter nach Nizza. Hier ist der Diesel mit 1,30 bis 1,45 Euro deutlich billiger als in Italien. Ich verusche zu tanken. Vergeblich. Die günstige Tankstelle besteht leider nur aus Automaten ohne Menschen, und der Automat mag meine Karte nicht. Zu blöd. Später tanke ich doch noch. Woanders. Für 10 Cent mehr. Erst fahre ich ewig durch die Stadt und einfach kein Parkplatz in Sicht. Für Parkhäuser ist der Landy rech hoch. Und selten ist die Beschilderung so gut, dass man bevor mein reinfahrt sieht, wie hoch das Auto sein darf. Die Franzosen haben sowieso eher ungewöhnliche Verkehrsregeln. Es gibt zum beispiel rote Ampeln unter denen ein orangener Pfeil blinkt. Man darf man wohl in die Richtung des blinkenden Pfeils fahren, obwohl die Ampel rot ist. Zumindest schließe ich das aus dem Gehupe, wenn man es nicht tut. Nach landem Suchen habe ich einen Parkplatz an der Strandpromenade gefunden. Gut weil relativ sicher, da große Straße, gut beleuchtet und gut besucht. Von dort aus erkunde ich Nizza zu Fuß. Ich streife durch ein paar Fußgängerzonen und mein erster Eindruck von Nizza ist nicht besonders. Bis ich die Altstadt mit ihren Restaurant und Bars entdecke. Sehr nett. Aber ich brauch erst ein Schwimmbad. Auch hier brauche ich ein paar Anläufe. Leider alle vergebens. So verschwitzt habe ich auch keine Lust mehr auf Restaurants komme müde am Landy an. Allerdings habe ich das Museum für moderne Kust entdeckt und somit ein Programm für morgen. Ich bin zu erschöpft um einen anderen Parkplatz zu suchen und mit Ohrenstöpseln schläft sich auch auf der Samstagnacht vielbefahrenen Promenade von Nizza gut.

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