Natürlich macht der McDonalds erst um
elf auf und ich bin inzwischen zum Frühaufsteher geworden. Es ist
neun. Dann muss ich mir eben doch eine Alternative suchen. Und dann
nichts wie weiter, die Stadt hab ich schließlich am Abend schon
gesehen. Kaum über die Grenze nach Frankreich bringt mich der
Anblick der Altstadt von Menton dazu einen Parkplatz zu suchen. Die
Suche nach einem Parkplatz lässt mich die ganze Stadt durchqueren,
bis ich irgendwo am anderen Ende der Strandpromenade neben einem
alten englischen blauen Landy zum stehen komme. Es ist windig. Der
Strand wie ausgestorben. Bei vielen Fenstern und Balkontüren entlang
der Strandpromenade sind die Rollläden heruntergelasssen. Im Sommer
muss es hier vor Touristen wimmeln, aber jetzt ist es ruhig. Ich
besuche ein Museum, dessen interessantester Teil wohl die moderne
Architektur des Gebäudes selbst ist. Dann gerate ich in über den
Hafen in die Altstadt. Voll mit vielen Restaurants und hübschen
kleinen Geschäften. Hier finden sich wohl zu jeder Jahreszeit
Touristen. Das Angebot lässt darauf schliessen. Am späten
Nachmittag fahre ich weiter nach Nizza. Hier ist der Diesel mit 1,30
bis 1,45 Euro deutlich billiger als in Italien. Ich verusche zu
tanken. Vergeblich. Die günstige Tankstelle besteht leider nur aus
Automaten ohne Menschen, und der Automat mag meine Karte nicht. Zu
blöd. Später tanke ich doch noch. Woanders. Für 10 Cent mehr. Erst
fahre ich ewig durch die Stadt und einfach kein Parkplatz in Sicht.
Für Parkhäuser ist der Landy rech hoch. Und selten ist die
Beschilderung so gut, dass man bevor mein reinfahrt sieht, wie hoch
das Auto sein darf. Die Franzosen haben sowieso eher ungewöhnliche
Verkehrsregeln. Es gibt zum beispiel rote Ampeln unter denen ein
orangener Pfeil blinkt. Man darf man wohl in die Richtung des
blinkenden Pfeils fahren, obwohl die Ampel rot ist. Zumindest
schließe ich das aus dem Gehupe, wenn man es nicht tut. Nach landem
Suchen habe ich einen Parkplatz an der Strandpromenade gefunden. Gut
weil relativ sicher, da große Straße, gut beleuchtet und gut
besucht. Von dort aus erkunde ich Nizza zu Fuß. Ich streife durch
ein paar Fußgängerzonen und mein erster Eindruck von Nizza ist
nicht besonders. Bis ich die Altstadt mit ihren Restaurant und Bars
entdecke. Sehr nett. Aber ich brauch erst ein Schwimmbad. Auch hier
brauche ich ein paar Anläufe. Leider alle vergebens. So verschwitzt
habe ich auch keine Lust mehr auf Restaurants komme müde am Landy
an. Allerdings habe ich das Museum für moderne Kust entdeckt und
somit ein Programm für morgen. Ich bin zu erschöpft um einen
anderen Parkplatz zu suchen und mit Ohrenstöpseln schläft sich auch
auf der Samstagnacht vielbefahrenen Promenade von Nizza gut.
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Montag, 15. April 2013
Tag 8. Samstag. 6.4. Unterwegs nach Frankreich
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